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Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen

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Rettungshubschrauber

Rettungshubschrauber Christoph 5

Rettungshubschrauber Christoph 5 - der "fliegende Notarzt"

Achtung, Notfall! Maximal zwei Minuten vergehen, bis der gelbe Rettungshubschrauber Christoph 5 nach dem Anruf der Rettungsleitstelle in der Luft ist. Durchschnittlich acht Minuten später ist der Hubschrauber am Einsatzort - in einem Umkreis von 70 Kilometern rund um die BG-Unfallklinik Ludwigshafen.

Direkt vor den Türen der Klinik hat das Luftrettungszentrum Christoph 5 seinen Sitz. Die räumliche Nähe zwischen Klinik und Rettungshubschrauberstation steht für eine reibungslose Zusammenarbeit aller an der Flugrettung beteiligten Organisationen. Von Anfang an - seit 1973 - stellt die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen die fliegenden Notärzte, alles erfahrene Unfallchirurgen und Anästhesisten. Ebenfalls seit der ersten Stunde dabei ist das Deutsche Rote Kreuz mit seinen speziell zum Dienst im Hubschrauber ausgebildeten Rettungssanitätern. Die Piloten von Christoph 5 stellt seit 2006 die ADAC Luftrettung, die auch das Luftrettungszentrum Ludwigshafen betreibt.

Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen ein Notarzt mit dem Auto zum Teil bis zu einer halben Stunde oder länger zur Einsatzstelle unterwegs wäre, ist der "fliegende Notarzt" von großer Bedeutung. Nicht immer transportiert er dabei die Patienten auch in die Klinik; sie werden nach der Erstversorgung häufig auch mit dem Rettungswagen in die nächstgelegene Klinik gebracht.

Rund ums Jahr hebt Christoph 5 durchschnittlich fünf Mal täglich ab, manchmal sind es aber auch bis zu zehn Einsätze. Bei fast jedem zweiten Einsatz liegt ein internistischer Notfall vor - wie Herzinfarkt, Asthmaanfälle und Kreislaufzusammenbrüche. 30 Prozent der Fälle sind sogenannte traumatologische Notfälle - also Unfälle bei der Arbeit, im Haushalt oder in der Freizeit. Durchschnittlich jeder fünfte Einsatz dient der Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall. Neben den sogenannten Primäreinsätzen bei Unfällen und medizinischen Notfällen sind auch Verlegungsflüge Gründe zur Anforderung des Helikopters. Hier geht es in erster Linie darum, Patienten besonders schnell und schonend zum Beispiel in eine Spezialklinik zu bringen, wenn es sich nicht um einen ausgesprochenen Notfall handelt, die Fahrt mit dem Krankenwagen aber zu anstrengend oder langwierig wäre.

Viele weitere interessante Informationen zu Christoph 5 finden sich im Internet unter www.christoph5.info

TraumaNetzwerk DGU® Z11136