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Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen

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Klinik für Hand-, Plastische- und Rekonstruktive Chirurgie - Schwerbrandverletztenzentrum

Ärztin untersucht die Hand des Patienten

Direktor der Klinik:
Prof. Dr. med. Ulrich Kneser

E-Mail: plastische-chirurgie@bgu-ludwigshafen.de


Handchirurgische Ambulanz:
Telefon: 0621 6810-2940
Telefax: 0621 6810-2609 

Sekretariat von Prof. Dr. med. Ulrich Kneser
Frau Rebecca Dogdu
Telefon: 0621 6810-2328
Telefax: 0621 6810-211

Die Klinik für Hand-, Plastische- und Rekonstruktive Chirurgie der BG-Unfallklinik wurde mit Bau der Klinik 1968 etabliert. Sie stellt die größte Einheit dieser Art in Deutschland dar und repräsentiert zusammen mit der Unfallchirurgie den Kernbereich der BG-Unfallklinik. Die Klinik leistet seit Ihrer Gründung einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung von Unfallverletzten aus dem gesamten südwestdeutschen Raum. 

Im Kernbereich erfolgt die Versorgung aller Verletzungen und Erkrankungen der Hand. Knochenbrüche, Band-, Sehnen- und Nervenverletzungen werden auf höchstem Niveau behandelt. Ein 24h-Replantationsdienst versorgt Amputationsverletzungen aller Art.

Zur Klinik gehört eines der größten Schwerbrandverletztenzentren in Deutschland, das jährlich mehr als 200 Patienten mit schweren Brandverletzungen versorgt. Versorgungsaufträge mit Lothringen und dem Elsass belegen die hohe Qualität der Versorgung brandverletzter Patienten und führt zu einer zunehmenden Anzahl französischer Patienten, die in der Regel vom Rettungshubschrauber Christoph 5 eingeliefert werden, der grenzüberschreitend fliegt und an der Klinik stationiert ist.

Die Klinik bietet die gesamte Palette der Wiederherstellungschirurgie an, um eine Gliedmaßenerhaltung nach Tumor oder Trauma zu gewährleisten. Enge Kooperationen mit der Universität Heidelberg, dem Uniklinikum Mannheim sowie dem Klinikum Ludwigshafen, Frankenthal, Neustadt an der Weinstraße, Worms und Weinheim belegen die überregionale Bedeutung der Institution. Einen besonderen Stellenwert nehmen interdisziplinäre rekonstruktive Eingriffe im Bereich der Wiederherstellungschirurgie nach Trauma und Tumoroperation ein. 

Von auswärts werden Patienten mit ausgedehnten Knochen- und Weichgewebsdefekten nach Unfallverletzungen, Bestrahlungen oder postoperativen Wundinfektionen zugewiesen.

Zur Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden, Bestrahlungsfolgen oder Großdefekten hält die Klinik eine eigens dafür konzipierte Critical Wound Care Unit vor. Hier stehen die modernsten Techniken zur Wundpflege- und Therapie zur Verfügung.

In der ästhetischen Chirurgie werden alle formenden und straffenden Verfahren im Gesicht-, Brust-, Bauch- und Extremitätenbereich durchgeführt. In eigens dafür vorgesehenen Räumlichkeiten besteht sowohl ambulant als auch stationär eine Behandlungsmöglichkeit inklusive spezieller Filler- und Botox-Sprechstunden. Weiterhin verfügt die Klinik über eine ausgewiesene Expertise im Bereich der sekundären ästhetischen Chirurgie nach Komplikationen auswärtig durchgeführter Eingriffe.

Patienten mit Lähmungen im Bereich der Extremitäten kann durch spezielle Techniken der Gewebeverpflanzung, Nerventransplantation oder Sehnenumlagerungen geholfen werden und damit die Lebensqualität entscheidend verbessert werden. Auch angeborene, kindliche Fehlbildungen werden in vollem Umfang in der Klinik korrigiert, es besteht ein intensiver Austausch mit der Klinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Mannheim.

Darüber hinaus verfügt die Klinik über eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Palliativmedizin. In Fällen, in denen eine heilende Operation bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen nicht mehr möglich ist, kann im Hinblick auf eine verbesserte Lebensqualität z.B. bei exulzerierten Geschwüren eine Operation den Tumor verkleinern und so Schmerzen lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern helfen.

Die Klinik ist integrativer Bestandteil mehrerer Brustzentren, unter anderem zusammen mit dem Klinikum Ludwigshafen als Teil des Brustzentrums Rheinland-Pfalz, Weinheim und der Gynäkologie am Universitätsklinikum Mannheim, am Klinikum Worms sowie der Frauenklinik der Universität Heidelberg, des Hetzelstifts in Neustadt an der Weinstraße und der Stadtklinik Frankenthal, mit denen in enger Kooperation gemeinsame Sprechstunden zu Fragen der Brustrekonstruktion nach Brustkrebserkrankungen oder prophylaktischen Indikationen gepflegt werden. In der Abteilung werden jährlich über 60 Brustrekonstruktionen mit körpereigenem Gewebe durchgeführt.

Die Klinik für Hand, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie stellt den Lehrstuhl für Plastische Chirurgie an der Universität Heidelberg. In enger Kooperation mit unterschiedlichen Fachdisziplinen der Universitäten Heidelberg und Mannheim erfolgt  eine effiziente Patientenversorgung auf höchstem Niveau sowie eine reger wissenschaftlicher Austausch. Die Klinik nimmt ihren universitären Auftrag in Lehre und Forschung an der Universität Heidelberg wahr, sie ist integrativer Bestandteil der der Heicumed-Lehre in den Bereichen Plastische Chirurgie, Handchirurgie, Brandverletzungen, berufsgenossenschaftliche Heilverfahren und Rehabilitation.

Ein lebhafter Austausch von wissenschaftlichem und klinischem Wissen besteht darüber hinaus auch international: Aktuell befinden sich drei der insgesamt 30 Mitarbeiter an Kliniken in den USA und Taiwan. Durch derartige Kooperationen werden wissenschaftliche Projekte initiiert und die Qualität der Patientenversorgung beruhend auf neuesten medizinischen Erkenntnissen garantiert.
Aus der Zusammenarbeit mit den Universitäten in Boston (Harvard), Los Angeles (UCLA), San Francisco (Stanford), Rochester (Mayo Clinic), Taipeh (Chang Gung Memorial Hospital) resultieren zahlreiche Professuren, Habilitationen, Dissertationen und entsprechende wissenschaftliche Projekte, die in den eigenen Forschungslaboren fortgeführt werden.

Die folgenden Seiten geben Ihnen einen ersten Eindruck des Leistungsspektrums der Klinik.

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