Sie befinden sich hier: Unsere Klinik › Klinikbereiche › Berufsgenossenschaftliche Rehabilitation und Heilverfahrenssteuerung › Forschung › Evaluierte Prognosen für berufsgenossenschaftliche Heilverfahren auf der Grundlage somatischer, psychologischer und sozialer Faktoren
Evaluierte Prognosen für berufsgenossenschaftliche Heilverfahren auf der Grundlage somatischer, psychologischer und sozialer Faktoren
Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt seit 2006 durch eine von der DGUV geförderten Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Grützner und Dr. Kohler. Die Studie hat zum Ziel, die nach einer Verletzung prognostisch relevanten Variablen zu erfassen und Prognose-Modelle zu entwickeln. Mit Hilfe dieser Modelle soll der Reha-Verlauf eines Patienten besser vorhergesagt werden können und uns somit eine ergebnisorientierte Qualitätssicherung ermöglicht werden. Zum einen geht es um den bestmöglichen Behandlungserfolg für den Patienten und zum anderen um die effiziente Steuerung und Wirtschaftlichkeit von Reha-Verläufen.
Inzwischen ist das Verfahren zu einer festen Größe bei den Versicherungsträgern geworden und gut nachgefragt. Seit seinem Beginn wurden kontinuierlich Rückmeldungen unter anderem zur Zufriedenheit mit dem Verfahren und zum Erfolg der empfohlenen Maßnahmen durch die Kostenträger erfragt. Dabei kann ein erfreulich positives Fazit gezogen werden. In vielen problematischen Heilverläufen konnten richtungweisende Empfehlungen für eine erfolgreiche Rehabilitation gegeben werden.
Nach Abschluss der begleitenden Studie im Frühjahr 2010 wird das inhaltliche Konzept der Reha-Abklärung durch wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf die evaluativen Prozesse, die prognostische Valenz und die Qualitätssicherung weiter fundiert werden.
