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Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen

Sie befinden sich hier: Unsere KlinikKlinikbereicheHand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie - Schwerbrandverletzten-ZentrumForschung › Ischämie/Reperfusionsschaden

Forschungsgruppe "Pleiotrope Effekte von 3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzym-A-Reduktase-(HMG-CoA-Reduktase-) Inhibitoren und Oligopeptide"

Zielsetzung und Beschreibung

Der Ischämie-/Reperfusionsschaden (I/R) stellt ein klinisches Problem dar, welches bei freien Lappenplastiken oder nach Replantationen auftritt und die Ebene der Mikrozirkulation pathophysiologisch beeinflusst. Eine signifikante Reduktion des I/R nach Präkonditionierung einer Lappenplastik konnte gezeigt werden durch verzögerte Hebung der Lappenplastik ("delay"), Abklemmen des Gefäßstiels ("preclamping"), nicht-invasive Applikation eines Tourniquet an der entsprechenden Extremität ("remote"), Hypo- und Hyperthermie, Stoßwellentherapie, diverse Pharmaka und Wachstumsfaktoren.

Während die bisher nachgewiesenen Mechanismen zur Präkonditionierung und Reduktion des I/R nur vereinzelt Einzug in die klinische Routine erhalten haben, sind die experimentellen Ergebnisse der pleiotropen Effekte von HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren und spezifischen Oligopeptiden durch immunmodulierende Wirkung erfolgversprechend und durch Reduktion des Ischämieschadens experimentell für die Niere, die Lunge, das Gehirn, das Herz und das Intestinum nachgewiesen. Im Tiermodell sollen die pleiotropen Effekte weiterführend untersucht werden und durch immunologische Methoden die Wirkmechanismen evaluiert werden, um somit zu einem besseren Verständnis der Wirkmechanismen beizutragen.

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe

  • Dr. med. C. Hirche
  • Dr. med. M. Reichenberger
  • Dr. med. L. Kolios
  • Medizinischer Doktorant (N.N.)

Kooperationspartner

  • Abteilung für Experimentelle Chirurgie, Universität Heidelberg
  • Institut für biomedizinische Forschung, Universität Heidelberg

Förderungen

beantragt