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Kapselfibrose
Zielsetzung
Seit der Einführung von Silikonimplantaten der Mamma zum Zwecke der Augmentation und Rekonstruktion nach abladierenden Eingriffen besteht die häufigste Langzeitkomplikation in der Entwicklung einer Kapselfibrose. In Abhängigkeit des Schweregrades der Fibrose führt dies zu einer Explantation bzw. einem Implantatwechsel in einer erneuten operativen Sitzung. Der klinische Erfolg einer Silikonimplantation der Brust ist unmittelbar von der zellulären Reaktion der Grenzfläche, gebildet durch Biomaterial und körpereigenes Gewebe, abhängig.
Diese zelluläre Antwort auf das Einbringen eines Fremdmaterials in situ wird durch eine große Anzahl von Einzelfaktoren bestimmt. Zusammenfassend kommt es zu einer chronisch proliferierenden Entzündungsreaktion, welche nach längerer Zeit in einem verhärteten Narbenstadium endet.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, ein Modell zu etablieren, das die Ausbildung einer Kapselfibrose nach Einbringung von Silikonimplantaten im Rahmen von rekonstruktiven Eingriffen senkt oder verhindert.
Forschungsprojekte
- Einfluss extrakorporaler Stosswellentherapie und/oder mesenchymaler Stammzellen auf die Kapselfibrosebildung im Rattenmodell
Weiterführende Informationen: Einfluss extrakorporaler Stosswellentherapie und/oder mesenchymaler Stammzellen...
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe
- C. Sachs
- Dr. M. Reichenberger
Kooperationspartner
- Abteilung für Neuropathologie der Universitätsklinik Heidelberg
- Otto-Meyerhof-Zentrum der Universität Heidelberg (AG Germann/Köllensperger)
