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Fort- und Weiterbildung
Fort- und Weiterbildung an der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie
Wichtigster Garant für eine optimale Patientenversorgung ist der optimal aus- und weitergebildete Arzt. Als Lehrstuhl für Plastische und Handchirurgie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg beteiligt sich die Klinik an der Ausbildung der Studierenden und bietet zahlreiche Kurse, Seminare und Vorlesungen an. Insbesondere die Ausbildung nahe am Patienten und dem klinischen Befund sorgt für hohe Motivation der Studierenden und beste Lernerfolge. Weiterführende Informationen zu: Lehre
Nach dem erfolgreich abgeschlossenen sechsjährigen Studium schließt sich eine mindestens sechsjährige Weiterbildung zum Plastischen und Ästhetischen Chirurgen an. Weitere Zusatzbezeichnungen, wie "Handchirurgie" werden im Anschluss daran erworben. Ziel der Weiterbildung zum vollwertigen Plastischen und Ästhetischen Chirurgen ist die Vermittlung eines breiten theoretischen Wissens und die Vermittlung der operativen Fähigkeiten in allen Bereichen des Faches: Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirurgie und Ästhetische Chirurgie. Die Klinik deckt mit ihrem Spektrum die genannten Bereiche ab, Weiterbildungsassistenten rotieren in jeden dieser Bereiche.
Einarbeitungskonzepte für neue Mitarbeiter erleichtern den Einstieg in den anspruchsvollen Arbeitsalltag durch die Begleitung erfahrener Kollegen. In einem Skills-Labor stehen hier zusätzlich entsprechende Trainingsmöglichkeiten am Modell (inklusive Mikroskop) zur Verfügung. Regelmäßige interne Fortbildungen, eine Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz und der Besuch externer Fortbildungsveranstaltungen sind unerlässlich für eine kontinuierliche Weiterbildung auf hohem Niveau und werden verpflichtend angeboten. Fortbildungsreisen zu Kongressen werden finanziell unterstützt, Fortbildungstage stehen zur Verfügung. Eine tägliche Indikationsbesprechung, in der Therapieoptionen kritisch diskutiert werden, schulen die differentialdiagnostischen und differentialtherapeutischen Fähigkeiten.
Jährlich geführte Mitarbeitergespräche geben Feedback und eruieren ungenutzte Ressourcen zur stetigen Verbesserung der Weiterbildungsqualität und besseren Förderung des Einzelnen. Zusätzlich ist jedem Assistenten ein oberärztlicher Tutor zur Seite gestellt, der die theoretischen und praktischen Lernerfolge überprüft und Hilfestellung gibt. Für alle Assistenten wird ein langfristiger Rotationsplan festgelegt, der für die gesamte Dauer der Facharztweiterbildung die zu durchlaufenden Stationen und die zeitliche Abfolge transparent mitteilt. So ist für den Assistenten Planbarkeit und Transparenz der Weiterbildung gewährleistet.
Nur eine kontinuierliche und strukturierte Förderung der Fähigkeiten und des Wissens befähigt den Plastischen und Ästhetischen Chirurgen zur bestmöglichen Betreuung seiner Patienten.
