Zum Inhalt springen

Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen

Sie befinden sich hier: Unsere KlinikKlinikbereicheHand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie - Schwerbrandverletzten-Zentrum › Lehre

Lehre an der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Mehrere Ärzte betrachten ein Röntgenbild

Vielfältige Möglichkeiten für Medizinstudenten

Die Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der BG-Unfallklinik Ludwigshafen stellt den Lehrstuhl für Plastische und Handchirurgie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Etwa 300 Studenten werden pro Jahr von unseren didaktisch geschulten Ärzten im Fach Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie und Verbrennungsmedizin ausgebildet.

Das Heidelberger Curriculum Medicinale - HeiCuMed - steht für den innovativen Ansatz, Medizinstudenten schon während des Studiums auch praktisch auf ihre zukünftige Arbeit als Ärzte vorzubereiten. Durch unser praxisnahes und interdisziplinäres Arbeiten erwerben die Medizinstudenten ihr Wissen ausgehend vom Beschwerdebild des Patienten. Dies fördert die Motivation und entspricht eher der ärztlichen Praxis, als ein theoretisches Übertragen von Faktenwissen auf die Patientensituation.

Unsere Klinik lehrt im Rahmen des Ausbildungsblockes Chirurgie, gewährleistet die Sicherstellung der Lehrangebote in der Propädeutikwoche und ist während der Blockkurse und während der 2 Tage des "Rehabilitationsmoduls" beteiligt. Fünf Studentengruppen mit jeweils ca. 30 Studenten werden während dieser 2 Tagen durch je drei fest zugeordnete Dozenten unterrichtet. Die Seminare über Verbrennung und Handchirurgie werden durch fest zugeordnete Oberärzte durchgeführt. Lehrprinzip ist das gemeinsame Erarbeiten von Lerninhalten und des Verständnisses für Erkrankungen und deren Therapie im Bereich Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie sowie Verbrennungsmedizin. 

Sämtliche Lehrangebote finden in unseren Räumlichkeiten statt. Alle Prüfungen (OSCE, MC-Fragen) sind durch unsere Klinik im Rahmen der Gesamtprüfung des chirurgischen Blockes gesichert. Die Prüfungsfragen werden jedes Semester neu konzipiert.

Mikrochirurgische Trainings-Einheiten unter Anleitung ergänzen die praktisch- chirurgische Ausbildung

In der Propädeutikwoche bieten wir die Einführungsvorlesung zum Thema "Plastische Rekonstruktion in den operativen Disziplinen" an. Während des Blockunterrichtes werden fünfmal pro Semester jeweils ca. 30 Studenten für 2 Tage an unserer Klinik ausgebildet. Der Praxisbezug wird durch Seminare, Untersuchungskurse, Stations- sowie Ambulanz- und OP-Besuche gewährleistet. Im Rahmen des Rehamoduls werden in unserem Haus Praktika zur Ergotherapie angeboten.

Außerdem werden unterrichtsbegleitend zwei Leitsymptomvorlesungen gehalten: "Was ist plastische Chirurgie" und "Die rekonstruktive Leiter, Brustchirurgie, Ästhetik".

Ein Trimester des Praktischen Jahres (PJ), also das letzte Jahr der medizinischen Ausbildung, kann an der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der BG Unfallklinik abgeleistet werden. Das Angebot eines PJ sieht neben der Arbeit auf Station, in den Ambulanzen und im OP auch regelmäßige Studentenfortbildungen vor. Lehrvisiten und Zeiten für das Selbststudium sind garantiert. Die PJ-Studenten haben feste Ansprechpartner, die sie kontinuierlich auf Station betreuen. Sie erhalten einen Aufgabenkatalog (wie Anamneseerhebung, Erstellen von Diagnostik- oder Therapieplänen, kleinere ärztliche Handgriffe) und präsentieren anschließend "ihre" Patientenvorstellungen den Mentoren. Die Arbeit der PJ-Studenten wird vergütet, es bestehen kostenlose Parkmöglichkeiten, ein kostenloses Mittagsessen ist inklusive. Im Übrigen sind Famulaturen für Medizinstudenten an der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der BG-Unfallklinik immer möglich.