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Evaluierte Prognosen für berufsgenossenschaftliche Heilverfahren auf der Grundlage somatischer, psychologischer und sozialer Faktoren
Ziel dieser Forschungsstudie ist es, ein Konzept zur Prognose im Heilverlauf zu entwickeln, welches sowohl die medizinischen wie auch die psychologischen und sozialen Faktoren einbezieht. Aus dieser sollen wissenschaftlich geprüfte Evaluationen, Prognosen und Qualitätssicherungen in berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren ermöglicht werden.
Dabei werden auf der Grundlage von prognostisch relevanten Variablen Prognose-Modelle erstellt. Mit Hilfe dieser Modelle soll der Reha-Verlauf eines Patienten besser vorhergesagt werden können und somit zum bestmöglichen Behandlungserfolg führen.
Den Kostenträgern sollen neben einer Analyse des bisherigen Heilverlaufes und der Erstellung eines Reha-Konzeptes insbesondere wissenschaftlich abgesicherte Vorhersagen zu den Erfolgsaussichten der Rehabilitation geliefert werden können. Damit wird eine effizientere Steuerung im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren angestrebt. Dazu gehört eine Umverteilung vorhandener Ressourcen, z. B. die Bündelung von Behandlungsmaßnahmen und ggf. auch eine Reduktion von ineffizienten Maßnahmen. Dadurch soll eine rasche berufliche Reintegration der Verletzten ermöglicht und wahrscheinliche Spätfolgen rechtzeitig erkannt werden.
Die Studie wird von Prof. Dr. A. Wentzensen bzw. Prof. Dr. Grützner geleitet und ist durch die DGUV gefördert.
Ansprechpartnerin für das Projekt ist:
Karin Romer-Raschidi, Psychologischer Dienst
E-Mail: kromer-raschidi@bgu-ludwigshafen.de
Telefon: 0621 6810-2084
