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Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen

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Fachinformationen

Kinesiotape

Behandlungs- und Nachsorgekonzepte der Abteilung für Physiotherapie

Physiotherapeutische Behandlungskonzepte in der Unfallchirurgie und Orthopädie

Zu den Konzepten in der Unfallchirurgie (PDF-Datei, 480 KB)

Handbehandlungskonzepte

Zu den Handbehandlungskonzepten (PDF-Datei, 167 KB)

Physiotherapeutisches Behandlungskonzept bei Verbrennungen, Verbrühungen und Erfrierungen (>2a)

Zu den Konzepten bei Verbrennungen (PDF-Datei, 109 KB)

Verschiedenes:

Bronner-Schlinge

Die "Bronner-Schlinge" hat sich bei uns als leichte Armlagerungsschlinge zur Entlastung des Schultergürtels gut bewährt. Sie ist ein "Entwöhnungs-Zwischenschritt" als Nachfolger des Gilchrist-Verbands bzw. des Schulterabduktionskissens, um dem Patienten die Re-Aktivierung seines ruhiggestellten Schultergürtels zu erleichtern.
Material: Ein Schaumstoff-Schlauchverband, wie er auch für Rucksackverbände genutzt wird.

Anlage:

1. Schritt: Mit 2 Kabelbindern wird am Verbandstrang oben und unten jeweils eine Schlinge gebildet, so dass der Unterarm nicht zirkulär abgedrückt wird.

2. Schritt: Die 1. Schlinge wird am proximalen Ende des Unterarmes angelegt, der Verband wird dann diagonal über den Rücken und die gegenüberliegende Schulter geführt, dann wird die 2. Schlinge am distalen Ende des Unterarmes - Handgelenksüberbrückend - angelegt. Am proximalen Unterarm kann nun das Armgewicht gut parkiert werden, der Zug nach caudo-ventral im Gleno-Humeral-Gelenk wird so vermindert. Ist dies nicht der Fall, muss die Länge insgesamt etwas gekürzt werden. Bei richtiger Anlage der Bronner Schlinge sollen sich beide Schultergürtel auf gleicher Höhe befinden (Spiegelkontrolle!).