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Physiotherapie nach Brandverletzungen
Physiotherapie auf der Intensivstation für Schwerbrandverletzte
Der schwerbrandverletzte Patient wird ein- bis zweimal täglich physiotherapeutisch behandelt. Schwerpunkte hierbei sind:
- Atemtherapie zur Pneumonieprophylaxe
- Aktives und passives Bewegen, wenn möglich Gangschulung zur Kontrakturprophylaxe
- Lagerung zur Dekubitusprophylaxe
Physiotherapie auf Normalstation
Zum Vorbeugen von Narbenkontrakturen und Erhalten bzw. Erarbeiten freier Gelenkbeweglichkeit wird in dieser Phase der Schwerpunkt der physiotherapeutischen Behandlung auf das Dehnen gelegt. Des Weiteren wird der Patient zum Eigentraining angeleitet, um sich selbstständig dehnen zu können. Im Rahmen der stationären Behandlung wird die Therapie durch Narbenmassage, Lymphdrainage, Elektrotherapie (z. B. Ultraschall) und passive elektrische Bewegungsschienen erweitert.
Physiotherapie in der Rehabilitationsphase
Zusätzlich zu den oben genannten physiotherapeutischen Maßnahmen nimmt der Patient an Gruppentherapien teil. Dazu stellt der Physiotherapeut ein individuelles Trainingsprogramm zusammen, das Arm-, Bein- oder Wirbelsäulengruppe, Fitnessgruppe, Tischtennis, Kegeln, Entspannung und Medizinische Trainingstherapie beinhaltet.

