Forschungsgruppen Hand, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Forschungsgruppen der Klinik für Hand-, Plastische- und Rekonstruktive Chirurgie

Die Klinik für Hand-, Plastische- und Rekonstruktive Chirurgie verbindet als universitäre Einrichtung der Universität Heidelberg klinische Aufgaben mit Wissenschaft im Sinne der translationalen Forschung. Im Rahmen unserer klinischen Schwerpunkte wird aktiv Grundlagen- sowie klinische Forschung eng mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern betrieben. Hierzu befinden sich folgende Forschungs- und Versorgungsschwerpunkte an unserer Klinik:

 Plastische und Rekonstruktive Chirurgie
  • Angiogenese und Tissue Engineering von vaskularisierten Gewebetransplantaten
  • Nervenrekonstruktion
  • Brustrekonstruktion und Therapie der Kapselfibrose
  • Funktionelle Bildgebung bei der Gewebezüchtung
  • Onkologische Sicherheit von Fettunterspritzung (sog. Lipofilling) in der Mammachirurgie  
 Handchirurgie

Frakturheilung

 Verbrennungschirurgie
  • Rehabilitation und kardiale Langzeit-Folgen von Verbrennungen
  • Enzymatisches Debridement
  • Neue Modalitäten in der Narbentherapie

Aufgrund des breiten klinischen Spektrums unserer Klinik können eine Vielzahl an Fragestellungen, experimentell mit Hilfe der an unserer Klinik etablierten Infrastrukturen untersucht werden. 

Das molekularbiologische Forschungslabor sowie das mikrochirurgische Forschungslabor mit eigener Tierhaltung an der BG Klinik Ludwigshafen stellen die Ausstattung für ein breites Methodenspektrum bereit, wie beispielsweise folgende

Nukleinsäure- und Proteinanalysen (semiquantitativ und Real-time PCR, ELISA)

Histologie, Immunhistochemie und Immunofloureszenz

S2 Standard Zell- und Gewebekultur

Spektrometrie

Bright field-, dark field- und multichannel Fluoreszenz-Mikroskopie Analyse

Intravitale Mikroskopie

Mikrobiologische Arbeiten

Reportergenanalysen 

BRET-/FRET-Analysen

Mikrochirurgie

Des Weiteren ist das Andreas Wentzensen Forschungsinstitut ein Teil unserer Klinik. Die dort eingerichteten Büro-Arbeitsplätze und Seminarräume stehen der Forschung  unserer Doktoranden und Mitarbeiter zu Verfügung. Die Klinik verfügt weiterhin über ein von der BASF gestiftetes mikrochirurgisches Trainingszentrum mit 6 Mikroskopie-Arbeitsplätzen, welche für Lehr- und Forschungszwecke genutzt werden können.

Durch die Nähe zu nationalen und internationalen Kooperationspartnern wird das Spektrum weiter ergänzt.  Aktive Kooperationen bestehen momentan mit folgenden Zentren:

  • Universität Heidelberg
  • Stanford University School of Medicine, USA
  • Havard Medical Scholl, Boston, USA
  • Mayo Clinic, Rochester, USA
  • University of Texas Medical Branch, Galveston, USA
  • Chang Gung Memorial Hospital Taiwan
  • Werner Siemens Imaging Center
  • Universität Wien: Christian Doppler Labor für die Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen
  • Universitätsmedizin Mannheim
  • Universität des Saarlandes
  • Universität Mainz
  • Universität Tübingen
  • Deutsches Rotes Kreuz: Institut für Immunobiologie und Transfusionsmedizin 

Aufgrund des Erfolges unserer Forschung erfreut sich unsere Abteilung an regem internationalem, personellen Austausch mit Post-Doc-Wissenschaftlern und Doktoranden aus Europa, Asien und Amerika. Des Weiteren erfolgt der kontinuierliche Austausch mit internationalen Experten im Rahmen von weltweiten Kongressen und Forschungsrotationen, um sowohl klinisch als auch experimentell auf dem neuesten Stand zu sein.

Hierdurch können wir unseren Patienten die modernste Behandlung auf universitärem Standard ermöglichen und unseren Mitarbeitern/innen vielfältige wissenschaftliche  Entwicklungsmöglichkeiten bieten, um so eine erfolgreiche akademisch, chirurgische Karriere zu ermöglichen. So greifen Klinik und Wissenschaft optimal ineinander.