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Ludwigshafener BG Klinik trainiert Schockraumversorgung

Mit einem zweitägigen Intensivtraining hat die BG Klinik Ludwigshafen am vergangenen Wochenende 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schockraumversorgung geschult. Unter realistischen Bedingungen haben interdisziplinär besetzte Teams in mehreren Gruppen die schnelle und richtige Versorgung polytraumatisierter Patienten trainiert. An einem speziellen Patientensimulator konnten die beteiligten Chirurgen, Anästhesisten und Pflegekräfte die Abläufe der Versorgung, die Fertigkeiten und die Interaktionen zwischen den Beteiligten trainieren. Das Training fand unter realen Bedingungen im Schockraum der BG Klinik Ludwigshafen statt.

Schwerpunkt Kommunikation

Einer der Schwerpunkte des Simulationstrainings liegt auf der Kommunikation und den Human Factors im Schockraumteam. Um in der Versorgung der schwerst- und mehrfach verletzten Patienten keine wertvolle Zeit oder gar lebensnotwendige Informationen zu verlieren, ist es außerordentlich wichtig, dass alle Beteiligten am Unfallort und in der Klinik die gleiche Sprache sprechen. Für die Schockraum-Versorgung stehen international anerkannte Prozeduren wie etwa „Advanced Trauma Life Support“ (ATLS) zur Verfügung, die in der BG Klinik Ludwigshafen seit vielen Jahren zum Einsatz kommen.

Patienten sicher versorgen

Regelmäßige Trainings wie die Schockraumsimulation haben das Ziel, die verschiedenen Szenarien der täglichen Schockraumversorgung durchzuspielen und damit die Qualität der Patientenversorgung zu sichern und weiter auszubauen. Im Jahr 2016 hat die BG Klinik Ludwigshafen als überregionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk Pfalz 235 schwerst- und mehrfach verletzte Patienten versorgt. Die Klinik ist zudem Standort des Rettungshubschraubers Christoph 5.

  Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ute Kühnlein M.A.

Pressestelle

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