Stationäre Angebote

Stationäre Angebote für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung

 Orthopädische und traumatologische Rehabilitation

Wir bieten im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungsträgern stationäre und ambulante Rehabilitationsprogramme u.a. für folgende Indikationen an:

Orthopädische, traumatologische Rehabilitation, zum Beispiel

  • nach Endoprothetik bzw. nach Gelenkersatz aller großen Gelenke, wie Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen
  • bei Funktionseinschränkungen der Gelenke nach konservativer oder operativer Behandlung von Knochen- und Gelenkerkrankungen und nach Knochenbrüchen
  • nach konservativ und operativ behandelten Bandscheibenvorfällen sowie nach schweren degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen, auch mit neurologischen Ausfällen
  • nach Wirbelsäulenoperationen bei Frakturen, Osteoporose, Fehlstellungen, Spondylolisthese, Entzündungen, spinaler Stenose
  • nach operativer Behandlung bei chronischer Polyarthritis und sonstigen entzündlichen Polyarthropathien

Darüber hinaus bieten wir auch Schmerztherapie z.B. bei komplexem regionalem Schmerzsyndrom sowie Rehabilitationen nach septisch-chirurgischer Behandlung von Knochen-, Gelenk- und Protheseninfektionen an.

 Rehabilitation nach Amputation

Bei der Rehabilitation für Amputation handelt es sich um eine spezialisierte Behandlung für Patienten nach einer teilweisen oder vollständigen Gliedmaßenamputation. Ziel ist eine schnellstmögliche Wiedereingliederung in das soziale und berufliche Leben, größtmögliche Selbstständigkeit, optimale Prothesenversorgung und Schmerzfreiheit.

Die Maßnahme umfasst Elemente der Medizinischen Trainingstherapie, Physio- und Ergotherapie, Psychologie und Schmerztherapie. Hinzu kommen ein abgestimmtes Reha-Management, Schulungen (z.B. im Prothesengebrauch) und Hilfsmittelversorgung.
Einem dreitätigen stationären Assessment schließt sich je nach Bedarf eine stationäre Prothesenversorgung (bei Unterschenkelamputation 11-18 Tage, bei Oberschenkelamputation 18 Tage) oder eine stationäre Rollstuhlversorgung (18 Tage) an.

 Rehabilitation für Brandverletzte

Die Rehabilitation für Brandverletzte bietet eine spezialisierte Behandlung für Patienten nach Verbrennungsverletzungen mit dem Ziel, dem Brandverletzten eine Rückkehr in sein privates und berufliches Leben unter Bedingungen der Selbstständigkeit und sozialen Souveränität zu ermöglichen. Schädigungsbedingte Fähigkeitsstörungen werden verbessert und beseitigt sowie Verschlimmerungen vorgebeugt.

Die spezifische Rehabilitation für Brandverletzte ist indiziert bei mittelschweren und schweren Verbrennungen, bei funktionellen und neurologischen Defiziten bei geringerem Verbrennungsausmaß und bei funktionellen Defiziten nach Starkstromunfall. Bei sekundären somatischen und psychischen Indikationen nach Verbrennungen wie etwa Gliedmaßenverlust, anhaltendem Konditions- und Kraftverlust oder psychischen Störungen ist die spezialisierte Brandverletztenreha ebenfalls angezeigt.

Die Therapie ist speziell auf die Bedürfnisse von Brandverletzten angepasst und umfasst neben Physio-, Ergo- und Schmerztherapie auch eine psychologische Therapie, Wundmanagement und Reha-Management.

die Brandverletzten-Rehabilitation dauert in aller Regel drei bis vier Wochen.

 Rehabilitation für Handverletzte

Die Rehabilitation für Handverletzte kommt zum Einsatz bei jeglicher Art von Verletzungen und Erkrankungen der Hände. Ziel ist eine Rückkehr des Patienten in sein privates und berufliches Leben unter Bedingungen der Selbständigkeit. Schädigungsbedingte Fähigkeitsstörungen werden verbessert und beseitigt, sowie Verschlimmerungen vorgebeugt.

Die Hand-Rehabilitation ist angezeigt bei Frakturen, Sehnenverletzungen, Nervenverletzungen in Arm, Hand oder Finger, Gefäßverletzungen, Amputationsverletzungen und bei komplexen Kombinationsverletzungen der Hand und Finger.

Die Maßnahmen der Physio- und Ergotherapie, der Psychologie und der Schmerztherapie sind auf die besonderen Anforderungen der Hand-Rehabilitation abgestimmt. Zur Behandlung gehört ein umfassendes Reha-Management (Reha-Plan, Sozialdienst, Abklärung der Kontextfaktoren) und Pflegerische Aspekte (Wundmanagement, aktivierende Rehabilitationspflege). Die hand-Rehabilitation dauert in der Regel drei bis vier Wochen.

  Chefarzt Reha Zentrum und Leitender Arzt der Abteilung für Berufsgenossenschaftliche Rehabilitation und Heilverfahrenssteuerung

Dr. med. Henry Kohler M.A.

Sekretariat :
Gabriele Lehmann

  0621 68150-1401   0621 68150-1405 reha@bgu-ludwigshafen.de